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DIE ANFÄNGE

Eine Historie von Musica Sacra International

Die Anfänge
Dolf Rabus, 2006

»Musica Sacra International« - Die Anfänge

Seit der Gründung im Jahr 1992 findet »Musica Sacra International« im zweijährigen Wechsel mit dem »Internationalen Kammerchor-Wettbewerb« statt und hätte daher im nächsten Jahr 30-jähriges Jubiläum gefeiert. Da die Festivals in diesem Jahr einmalig getauscht werden und das nächste »Musica Sacra International« im Jahr 2024 stattfinden wird, möchten wir anlässlich der diesjährigen 16. Ausgabe auf die Anfänge des Festivals zurückblicken.

"Das Festival ist der Versuch eines Beitrags, die Musik dazu zu verwenden, Frieden zu schaffen.", so äußerte sich Festivalgründer Dolf Rabus im Rückblick auf seine ursprüngliche Motivation ein Festival zu veranstalten, das Musiker*innen aus den fünf großen Weltreligionen im Allgäu zusammenbringt. 1992 geschah dies im im akuten Eindruck der Gewalt von Protestanten und Katholiken im Nordirlandkonflikt. Bald 30 Jahre später hat dieses Anliegen nichts von seiner Brisanz eingebüßt: Seit Ende März 2021 kommt es in Belfast erneut zu gewalttätigen Ausschreitungen. Und angesichts der aktuellen Situation in Israel, wo es zu schweren Zusammenstößen zwischen Juden und arabischen Israelis kommt und Synagogen angezündet werden, wird die Bedeutung eines Festivals deutlich, das sich den Dialog zwischen den Religionen zur Aufgabe gemacht hat.

Was macht »Musica Sacra International« so besonders?

Ökumene und interreligiöser Dialog mögen heute vertraute Begriffe sein, 1992 war die Idee eines multireligiösen Musikfestivals neu und ungewöhnlich. Musica Sacra International hat sich dabei von Anfang an durch einige Besonderheiten ausgezeichnet:
Dolf Rabus legte Wert darauf, "authentische" Vertreter*innen ihrer Tradition zu finden, die Musik als Glauben, Denken und Handeln aus ihrer Religion heraus verstehen.

Eine besondere Wirkung entfaltet diese authentische religiöse Musik, wenn sie in sakralen Räumen erklingt. Ein jüdischer Chor in der Marktoberdorfer Moschee, eine buddhistische Flötistin in der katholischen Kirche, was andernorts undenkbar wäre, wurde hier zu einem musikalischen Zeichen des Friedens.

Die Bayerische Musikakademie Marktoberdorf ist während des Festivals nicht nur Ort der Ateliers, in denen die Ensembles tiefere Einblicke in ihre Arbeit und ihre Religion vermitteln, sondern das Zentrum von Austausch und Begegnung. Hier leben die Musiker*innen während des Festivals gemeinsam, nehmen zusammen Mahlzeiten ein, kommen mit Zuhörer*innen ins Gespräch und lassen den Tag im »Café Musica« ausklingen.

Diese interreligiöse Gastfreundschaft bringt Verstehen und Verständnis hervor. Durch die Musik ermöglicht »Musica Sacra International« Begegnungen, die ein friedliches und vertrauensvolles Miteinander fördern.

Auch wenn in diesem Jahr die Corona-Pandemie dazu geführt hat, dass das Festival zeitlich entzerrt wird und daher nicht alle Musiker*innen gemeinsam an Pfingsten vor Ort sein können, so ist es dem Verein MODfestivals e.V. ein großes Anliegen, wenigstens einen Teil der Ensembles an verschiedenen Wochenenden ins Allgäu einzuladen und mit ihnen Konzerte zu veranstalten. Solange es die Pandemie nicht erlaubt als Livestream und hoffentlich auch bald live und mit Publikum.

Am Eröffnungswochenende werden zwei Online-Veranstaltungen auf die Anfänge des Festivals zurückblicken:

Am Samstag, den 22. Mai 2021, um 19.00 Uhr kommt Jeroen Schrijner ins Gespräch mit Volker Hempfling und Thomas Rabbow, die beide seit 1992 Wegbegleiter und Berater von »Musica Sacra International« sind.

Um 20.00 Uhr schließt sich ein Konzert an, das anhand von Archivaufnahmen, musikalische Momente der vergangenen Ausgaben einfängt. Im Anschluss daran bietet das virtuelle »Café Musica« Raum um Erinnerungen auszutauschen und bekannte Gesichter wiederzusehen.

 

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